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Eigener OpenAI-kompatibler Endpunkt
Die Übersicht steuert den API-Listener: Start, Stopp, Erreichbarkeit, Port, aktivierte/ausführbare Profile pro Kategorie und tatsächlich geladener Worker. Die Demo-API wurde entfernt. Einstellungen → Endpunkt & Profile konfiguriert Port und Veröffentlichungen. Alternativ kann jedes ausführbare Profil direkt im Profileditor am Endpunkt aktiviert werden. Neue Profile sind standardmäßig nicht veröffentlicht. Profilfreigabe lädt noch keine Gewichte.
Zugriff und Port
UI und Inferenz-API sind getrennte Listener. Standard für Inferenz: 8120. Der vorhandene Deck-API-Token gilt für alle Inferenzrouten; Kennwort/Cookie gelten nur für die Verwaltung. Tokenrotation wirkt sofort auf neue Anfragen. Keine Token, Prompts oder Antworten werden in Zugriffslogs geschrieben. Intern erhält llama.cpp einen unabhängigen kurzlebigen Schlüssel in einer Datei mit Modus 0600.
Die aktuelle Docker-Testinstallation veröffentlicht ausschließlich Host-Loopback
8120–8124. Innerhalb dieses Bereichs ist der Port bei gestopptem Endpunkt
in der GUI frei wählbar. Der Installer prüft neue Ports vor dem Ersetzen des
eigenen Containers; vorhandene fremde Dienste werden nie gestoppt.
Anderer Bereich: ./install.sh --update --api-ports 8130-8134 --directory <Installation>.
Danach gegebenenfalls den gespeicherten API-Port in der GUI korrigieren.
Bei nativem Betrieb ist jeder freie Port 1024–65535 möglich; standardmäßig wird
nur an 127.0.0.1 gebunden. Kein automatischer Firewall-, WireGuard- oder DNS-Umbau.
Auf dem Arbeitsplatz für API-Zugriff, zusätzlich zum bestehenden UI-Tunnel:
ssh -i /Users/mike_i386/.ssh/athena_key -o BatchMode=yes \
-o ExitOnForwardFailure=yes -o ServerAliveInterval=30 \
-N -L 8120:127.0.0.1:8120 root@192.168.1.212
Client-Basisadresse: http://127.0.0.1:8120/v1. Bei Portänderung den Tunnel
entsprechend anpassen. Der Endpunkt merkt sich Start/Stopp; nach regulärem
Deck-Neustart startet nur der Listener automatisch, kein Modell.
Routen
Alle Inferenzrouten benötigen Authorization: Bearer <Deck-API-Token>.
| Methode | Pfad | Verhalten |
|---|---|---|
| GET | /v1/models |
Nur freigegebene, ausführbare Profilnamen; kein Modellstart |
| GET | /health |
Listener-Health, ebenfalls authentifiziert |
| POST | /v1/chat/completions |
Textchat, JSON und SSE-Streaming, Sampling-Defaults aus dem Profil |
| POST | /v1/images/generations |
Qwen-Image-2.1-Rezept, n=1, b64_json |
| POST | /v1/audio/speech |
Qwen3-TTS CustomVoice, WAV-Ausgabe |
| POST | /v1/audio/transcriptions |
501: noch kein eigener STT-Worker |
model ist immer der API-Profilname, nicht der GGUF-Dateiname. Bildaufträge
verwenden die gespeicherte Auflösung, Schritte, Guidance und Seed; eine explizite
size muss der Profilauflösung entsprechen. Das Bild liegt wie beim GUI-Test im
eigenen Jobverzeichnis. Kein Bildprompt wird persistiert; PNG-Metadaten sind
deaktiviert. n=1; Ausgabe zunächst als Base64, keine öffentlich abrufbaren Bild-URLs.
Die API ist bewusst ein Teilumfang: noch keine /v1/responses, Embeddings,
Vision-Eingaben, Bildbearbeitung, Video oder STT-/Musik-/Voice-Worker. TTS/STT benötigen keinen
eigenen Port, sondern eigene Routen und Worker hinter demselben Listener.
Chat akzeptiert übliche Nachrichten, Tools, response_format, Sampling-Overrides und Streaming-Optionen; unbekannte Erweiterungsfelder werden abgelehnt. Maximal 1 MiB JSON pro Anfrage, 16 MiB gepufferte Chatantwort. Keine Chunked-Uploads oder Cross-Origin-Browserfreigabe. Internes llama.cpp-HTTP-Zeitlimit: 120 Sekunden ohne Antwortdaten, maximal 600 Sekunden für laufende SSE-Ausgabe.
Prozesssteuerung und Speicher
- Eigener nativer llama-server aus dem gewählten, geprüften CUDA-Build. Kein produktiver Container wird gestartet, gestoppt oder umkonfiguriert.
- Start erfolgt nach Anfrage. Mehrere Profile dürfen dieselbe Modelldatei nutzen. Ein anderes Profil bzw. eine neue Profilrevision entlädt zunächst den eigenen Worker und startet ihn mit den gespeicherten Parametern neu.
- FIFO-Warteschlange (maximal 16 wartende Aufträge, 600 Sekunden Wartezeit). Gleiches Chatprofil darf bis zur konfigurierten Slotzahl parallel antworten. Ein wartender Wechsel verhindert, dass neue Chats ihn dauerhaft überholen. Streaming hält die Modellreservierung bis zum Ende der Ausgabe.
- Bildaufträge benötigen beide freien GPUs. GUI-Bildtests und API nutzen dieselbe Reservierung. GUI meldet bei belegter Reservierung einen Konflikt; API wartet. Das Sprachmodell wird vor Bildgenerierung entladen. ComfyUI wird nach jedem Bild vollständig beendet; die nächste Textanfrage lädt ihr Profil erneut.
- Stoppen nimmt keine neuen Anfragen an, verwirft wartende Anfragen und lässt bereits laufende Antworten/Generierungen fertig werden, dann wird entladen. SIGTERM beendet eigene Worker. Keine Garantie für SIGKILL bei nativem Betrieb; das spätere systemd-Paket muss Prozesse über seine Cgroup vollständig aufräumen.
- GPU-Auswahl über UUID-Reihenfolge; busy GPUs werden abgewiesen. Speicherprüfung vor jedem Start: reale freie GPU-/RAM-Kapazität, Cgroup-Limit, Reserven. Inaktiver, reclaimbarer Dateicache wird vom Cgroup-Verbrauch abgezogen, anonyme Belegung nicht. Ein zusätzlicher GPU-Prozess während des Betriebs beendet nur den Deck-Worker.
- llama.cpp: Gesamtkontext und Slots bleiben unverändert. Shared KV (
--kv-unified), K/V q4_0, Flash Attention on, load-mode none; derzeit diese festen Backend-Defaults. Fit ist eine Prognose, kein OOM-Test. Feste Tensor-Splits werden separat per--fit-printgeprüft; falls nötig wird in höchstens zehn Schritten eine passende GPU-Layerzahl gesucht. Verhältnisse und Kontext werden dabei nicht umgeschrieben. Ohne feste Verteilung verwendet Deck die geprüften Fit-Parameter des Builds.
Aktive Modellstarts bleiben an freie Ressourcen gebunden. Der alte Router kann weiterlaufen; fordert er dieselben GPUs an, beendet Deck bei erkanntem Konflikt seinen eigenen Worker. Das ersetzt keine serverweite Ressourcenkoordination.
Interne Verwaltungs-API
Nur angemeldete Oberflächensitzungen plus X-Athena-Deck: 1, kein API-Token:
| Methode | Route | JSON |
|---|---|---|
| GET | /api/v1/endpoint |
Status, Port, Zähler, Worker, Warteschlange, Profile |
| POST | /api/v1/endpoint/start |
{} |
| POST | /api/v1/endpoint/stop |
{} |
| POST | /api/v1/endpoint/config |
{"port":8120}; nur gestoppt |
| POST | /api/v1/endpoint/profile |
{"id":"<Profil-ID>","enabled":true} |
Persistenz: endpoint.json im Deck-Zustandsverzeichnis. Aktivierte, später
unvollständige/gelöschte Profile verschwinden aus /v1/models; bestehende Requests
nutzen ihren konsistenten Profilsnapshot. Wartende Requests eines geänderten oder
deaktivierten Profils werden abgewiesen. Aktive Buildänderungen gelten nach dem
nächsten Entladen; Modellprofile selbst werden nicht automatisch verändert.
Verifiziert am 28.09.2026
Isolierte HTTP-/Scheduler-Tests: Tokenrotation, Adminschutz, explizite Freigabe, Profilwechsel, Streaming-Leases, ungültige Anfragen, Warteschlange und Portkonflikte. GUI: Freigabe, Start/Stopp, Status und Portformular.
Echter Test auf Athena mit separaten Testprofilen und synthetischen Eingaben: Qwen IQ4_XS Pure, Medium 160000/2 Slots/85:15 → zweites Profil 4096/1 Slot mit SSE → Qwen-Image-Rezept (512×512, 4 Schritte) → LLM. PNG geprüft; anschließend eigener Listener gestoppt und Modell entladen. Keine vorhandenen Nutzerprompts oder Anwendungslogs gelesen. Testprofile und Testzugang gehören nicht zur normalen Deck-Konfiguration. Der Test weist keine vollständige OpenAI-Kompatibilität oder Langzeitstabilität nach.
Sprachmodelle → Testen
Der interne Testchat verwendet denselben Scheduler und llama.cpp-Worker wie der API-Endpunkt, braucht aber keine Veröffentlichung des Profils und keinen API-Token im Browser. Profilauswahl, fortlaufender Textchat, Antwortlimit (bis 4096 Token), Abbrechen und explizites Entladen stehen bereit. Der Modellprozess bleibt nach einer Antwort geladen; andere Profile/Bildaufträge wechseln regulär. Entladen wird bei aktiven Anfragen abgewiesen. Abbrechen schließt nur die eigene Chatverbindung; während des eigenen Modellstarts bricht es diesen Start ab.
Der Verlauf liegt nur im Browser-Arbeitsspeicher. Beim Wechsel der Ansicht oder
des Profils beginnt ein neuer Verlauf. Der Server hält nur den aktuellen Testjob
mit gestreamter Antwort vorübergehend im RAM; weder Prompt noch Antwort werden
als Chatdatei oder Log gespeichert. Reguläre Admin-Sitzung/CSRF-Schutz gelten für
GET /api/v1/chat-tests und POST /api/v1/chat-tests/start, /cancel, /unload.
Start: profile_id, Textnachrichten messages, max_tokens. Kein Bearer-Zugriff.
Diagnose zeigt Ladephase, Wartezeit/Reservierungen, reale GPU-Belegung und die Speicherprognose mit Reserve je GPU, RAM-Budget und GPU-Layerlimit. Eine Prognose ist kein Nachweis für fehlerfreien Betrieb. Bestätigte Cgroup-OOM-Kills werden als RAM-OOM gemeldet; ein GPU-OOM wird ohne eindeutigen Nachweis nicht behauptet. Ein nicht eindeutig diagnostizierter Prozessabbruch nennt Speicher, Modell/Build oder Zeitlimit als mögliche Ursachen. Bestehende Anwendungslogs werden nicht gelesen.
Der interne Chat-Test liefert job.timings (Prefill/Generierung: Token, Millisekunden und Token/s) und job.usage aus der finalen llama.cpp-Streamantwort. Fehlende Messwerte bleiben leer, insbesondere bei Abbruch. Prefill zählt berechnete Token, usage die gesamte Eingabe inklusive wiederverwendetem Kontext. Modellladen und Warteschlange sind nicht Teil der Token/s.
Profilfreigaben: mehrere Chatprofile, höchstens ein Bildprofil. Die Auswahl eines Bildprofils entfernt atomar alle anderen Bildfreigaben; laufende Antworten werden dadurch nicht abgebrochen. Der Haken in der Profilkarte zeigt die gespeicherte Freigabe, nicht den Ladezustand. Beim Laden alter Konfigurationen mit mehreren Bildfreigaben bleibt die erste gespeicherte Bild-ID ausgewählt.
Sprachausgabe
POST /v1/audio/speech verwendet ein ausdrücklich freigegebenes TTS-Profil als model, input (1–1000 Zeichen), optional voice (Standard Ryan), language (Standard German), speed (0,25–4; sonst Profilwert) und response_format: "wav". Antwort: WAV-Datei, kein JSON. MP3 und Streaming sind noch nicht unterstützt. TTS teilt sich die Reservierung mit Chat und Bildern; fremde GPU-Prozesse werden nicht beendet. Das Modell wird nach jeder Ausgabe entladen.