Athena Deck · Prototyp 0.4
Eigenständige neue Oberfläche, Python-Standardbibliothek und HTML/CSS/JavaScript. Keine Installation von Python-Paketen oder Frontend-Builds nötig. Python >= 3.10.
Vorläufige Testinstallation auf Debian
Zielprodukt: nativer systemd-Dienst auf Debian. Der derzeitige Docker-Installer dient ausschließlich der isolierten Testphase.
Ein eigenständiger Testinstaller ohne WireGuard ist vorhanden: Debian-Installation.
Auf dem Zielserver: sudo ./install.sh --check, anschließend sudo ./install.sh --install.
Vorhandenes Docker wird vorausgesetzt; produktive Dienste werden nicht verändert.
Neu: Modellverwaltung und llama.cpp-Einstellungen
Katalog, Bibliothek, Profilentwürfe und eine Laufzeit-/Update-Ansicht sind als bedienbarer GUI-Prototyp vorhanden. Entwürfe bleiben im Browser; Modellstarts, Builds und Modellstarts sind deaktiviert. Katalogsuche und Datei-Downloads sind live; siehe DEVELOPMENT.md. Details: GUI-Prototyp.
Zugang und API-Token
Beim ersten Öffnen werden Oberflächenkennwort und separater API-Token eingerichtet. Beide sind unter Zugang & API änderbar. Der Debian-Installer richtet den Zugang vor dem Serverstart ein. Details und API-Rechte: Zugangsverwaltung.
WireGuard-Einstellungen
Das separate WireGuard-Modul enthält Conf-Import und LAN-/Tunnel-Zugriff. In der aktuellen Debian-Entwicklungsinstanz ist es nicht angebunden; der Zugriff erfolgt über SSH-Tunnel. Der bestehende Gateway bleibt unverändert.
Zielsystem und Entwicklung
Athena Deck läuft vollständig auf einem Debian-Server mit RTX 5080 und RTX 3060. Oberfläche, API, Demo-Prozess und Hardware-Erfassung laufen dort. Der Arbeitsplatz benötigt nur Browser und SSH; er ist kein Anwendungsserver. Auch Builds und Integrationstests werden auf Athena ausgeführt. Modelllaufzeiten sind noch nicht angebunden.
Die isolierte Entwicklungsinstallation ist in DEVELOPMENT.md
beschrieben. Hardware wird direkt über /proc, hwmon und nvidia-smi gelesen;
Deck benötigt dafür keinen SSH-Schlüssel. Der Demo-Prozess lädt kein Modell.
Interne API v1
Alle Antworten JSON. Zugangsdaten werden geschützt persistiert; Demo-Zustand ist flüchtig. GUI verwendet nur diese API.
| Methode | Pfad | Ergebnis |
|---|---|---|
| GET | /api/v1/status |
Name, Version, Laufzeit, Modus, Demo-Zustand |
| GET | /api/v1/hardware |
Verfügbarkeit, Messzeit, CPU, RAM, GPU-Liste, Fehler |
| GET | /api/v1/demo |
state, reachable, pid, port, location |
| POST | /api/v1/demo/start |
Idempotent starten und Health prüfen |
| POST | /api/v1/demo/stop |
Idempotent eigenen Kindprozess stoppen |
Browser-POST benötigt Sitzung und X-Athena-Deck: 1; Browser-Origin muss zum Host passen.
API-Clients verwenden für freigegebene Dienst-Endpunkte den separaten Bearer-Token.
Host-Allowlist: localhost oder 127.0.0.1 mit tatsächlichem UI-Port.
Keine CORS-Freigabe. 403 bei ungültigem Zugriff, 404 bei unbekannten Pfaden,
503 bei fehlgeschlagener Demo-Bereitschaft. Keine frei übergebbaren Befehle,
Prozess-IDs, Service-Namen oder Remote-Ziele.
curl -H 'Authorization: Bearer <API-TOKEN>' http://127.0.0.1:8108/api/v1/status
curl -X POST -H 'Authorization: Bearer <API-TOKEN>' http://127.0.0.1:8108/api/v1/demo/start
curl -X POST -H 'Authorization: Bearer <API-TOKEN>' http://127.0.0.1:8108/api/v1/demo/stop
Hardware: available bezeichnet Erfolg der Hardware-Abfrage, einzelne
Messwerte können trotzdem fehlen (null). Ein Ausfall der Erfassung liefert available=false,
leere Daten und eine Fehlermeldung, keine alten Werte als vermeintliches Livebild.
CPU-Auslastung: 250-ms-Differenz aus /proc/stat ohne doppelte Guest-Zählung.
RAM: MemTotal minus MemAvailable aus /proc/meminfo, Einheit Bytes.
CPU-Temperatur: k10temp/coretemp temp1_input, Grad Celsius.
GPU: nvidia-smi CSV mit Index, UUID, Name, VRAM in MiB, GPU-Auslastung in Prozent,
Temperatur in Grad Celsius. Keine Zuordnung nach vermuteter GPU-Reihenfolge.
Die Anzeige rechnet Speicher in GiB um. Fehlende Werte heißen „Nicht verfügbar“.
Abfrage bedarfsgesteuert mit fünf Sekunden Cache, GUI-Polling alle fünf Sekunden.
Keine Historie und kein Hintergrund-Collector bei geschlossener Hardware-Seite.
Struktur und Grenzen
server.py: API, separater HardwareProvider, eigenständiger DemoService.demo.py: Health-only HTTP-Kindprozess auf dem Debian-Server, ohne Modellabhängigkeiten.collect_hardware.py: fest begrenzte lesende Linux-Hardware-Abfragen.index.html,app.js,style.css: neue responsive Oberfläche.test_server.py: Prozess-Lebenszyklus, Kontrollgrenzen, Hardware-Ausfall.
Sprachmodelle/Chat, Bildgenerierung, Audio und Video besitzen jetzt eine GUI-Vorschau; Weitere Dienste bleibt Platzhalter. Keine Downloads, Installation, Presets, Chats oder Modellwechsel. Spätere Modellprofile und native llama.cpp-Worker sollten eigene Service-Adapter mit derselben Status-/Start-/Stopp-Trennung erhalten. Noch kein Worker-Registry, Scheduler oder produktionsreifer Worker-Supervisor. Die optionale Server-Instanz hat eine eigene Passwortanmeldung; ihre Netzwerkgrenzen stehen in der Modul-Dokumentation. SIGKILL/Absturz-Cleanup ist nicht implementiert; regulär Ctrl+C/SIGTERM verwenden. Der Hardware-Collector ändert keine Host-Konfiguration. Die optionale Netzwerkmodul-Installation erzeugt einen eigenen Docker-Container samt Portbindungen.
Verifikation am 28.09.2026
python3 -m unittest discover -s . -v: drei Tests erfolgreich.
Zusätzlich GUI-Start → Läuft/Erreichbar → Stopp → Gestoppt/Nicht erreichbar geprüft.
Hardware im Browser mit Ryzen 5 5600, 46,9 GiB RAM, RTX 3060 und RTX 5080 geprüft;
CPU-/GPU-Temperaturen, VRAM und Auslastung vorhanden. Hardware-Ausfall im Test
simuliert, ohne Athena oder SSH zu unterbrechen.
Produktive Router-/Modell-/Bild-/Audio-/Netzwerkdienste nicht verändert.
Vorhandene ungesicherte Änderungen im übergeordneten Repository unangetastet.