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Verbindlicher Installationsumfang: frisches Debian
Athena Deck muss auf einem frischen, unterstützten Debian mit Internetzugang und root/sudo installierbar sein. Docker, Python, Compiler, CUDA und ein vorhandener Athena-Router dürfen für das native Produkt nicht vorausgesetzt werden.
Der aktuelle install.sh ist nur der Docker-Testinstaller und erfüllt dieses
Ziel noch nicht. Diese Datei ist der verbindliche Umfang für seinen nativen
Nachfolger, keine Behauptung einer bereits implementierten Installation.
Vom nativen Installer einzurichten
- Python-Laufzeit, CA-Zertifikate, Git und Download-Voraussetzungen.
- C/C++-Compiler, Make, CMake und benötigte Entwicklungsbibliotheken (derzeit unter anderem OpenSSL); Versionen anhand des unterstützten llama.cpp-Buildstands prüfen.
- Passendes CUDA-Build-Toolkit für die tatsächlich erkannten GPUs, einschließlich gemischter GPU-Generationen. Toolkit und Host-Treiber getrennt behandeln.
- NVIDIA-Treiber auf Neuinstallationen: vorhandenen Zustand und Kompatibilität prüfen, erforderliche Einrichtung nachvollziehbar anbieten. Kein blindes Überschreiben vorhandener Treiber. Erforderlichen Neustart melden, niemals automatisch neu starten; Installation danach fortsetzen können.
- Eigener unprivilegierter Dienstbenutzer, private Zustandsverzeichnisse, Modellablage, versionierte Build-Verzeichnisse und passende Dateirechte.
- Nativer systemd-Dienst mit geregeltem Start/Stopp, Kindprozess-Cleanup, Ressourcenlimits, Bereitschaftsprüfung und Autostart.
- Ersteinrichtung von Oberflächenkennwort und API-Token ohne Standardkennwort oder Ausgabe von Geheimnissen. Kein ungeschütztes Beanspruchen des Servers.
- Wiederholbarer Installationsablauf, Wiederaufnahme nach Fehlern sowie Update-/Rückfallmechanismus ohne Verlust von Zugangsdaten, Modellen und Builds.
Die vollständige Build-Umgebung wird installiert. Die Auswahl der llama.cpp- Version, der eigentliche Build und spätere Updates bleiben über die GUI möglich. Modellgewichte werden nicht ungefragt heruntergeladen. Produktionsprofile, Modelle oder Pfade des heutigen Athena-Servers sind keine Installationsvoraussetzung. WireGuard ist eine optionale, ausdrücklich ausgewählte Komponente.
Grenzen auf bereits genutzten Servern
Neuinstallation und bestehende Installation müssen unterschieden werden. Vorhandene Router, Container, GPUs nutzende Dienste, Netzwerk-/Firewallregeln und WireGuard-Gateways werden nicht ungefragt verändert. Änderungen an Paketen, Treibern und Diensten werden vor Ausführung konkret angezeigt. Auf der heutigen Athena bleiben Host-Pakete und Treiber unverändert; Entwicklung weiterhin isoliert.
Abnahme vor Freigabe
- Installation auf frischem unterstütztem Debian ohne Python/Docker/Build-Tools.
- CPU-Pfad sowie NVIDIA-Pfad mit RTX 3060 und RTX 5080 prüfen.
- Ersteinrichtung, Anmeldung, Hardwareanzeige und systemd-Neustart prüfen.
- llama.cpp über die GUI herunterladen, für erkannte GPU-Architekturen bauen, Version prüfen und Auto-Fit ausführen.
- Abbruch, fehlendes Netz, wenig Speicher, notwendiger Treiberneustart und Wiederaufnahme prüfen; keine automatischen Host-Neustarts.
- Wiederholte Installation, Update und Rückfall mit erhaltenem Zustand prüfen.
Erst nach diesen Prüfungen darf die Dokumentation den Installer als für ein frisches Debian vollständig geeignet bezeichnen.