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AI-Profile-Router/docs/UNRAID_MEDIA_AUDIT_WORKFLOW.md
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2.6 KiB

Automatische Medienbestandsprüfung auf Unraid

Stand: 24. August 2026

Zweck

Lokale Medienbestände können in einem Open-WebUI-Auftrag mit einer offiziellen Online-Liste verglichen werden, ohne dass der Benutzer Werkzeuge nachträglich einschaltet. Der Ablauf bleibt vollständig read-only.

Werkzeugwahl

Der Auto Tool Selector 3.5 erkennt einen ausdrücklich lesenden Unraid-Auftrag und stellt ausschließlich mua-readonly-local bereit. Wörter wie „Folgen fehlen“ oder „Hörspielserie“ aktivieren nicht mehr fälschlich Sonarr/Radarr. Formulierungen wie „ohne Änderungen“, „ohne Downloads“ und „keinerlei Änderungen“ verhindern zuverlässig die Auswahl von MUA-Admin.

Verlangt derselbe Auftrag aktuelle Online- oder Streaming-Belege, aktiviert der Selector zusätzlich Open WebUIs native Werkzeuge search_web und fetch_url. Damit ist MUA plus Websuche ein einziger automatischer Mischauftrag; der alte Web-MCP wird dafür nicht benötigt.

Dateiinventar

MUA r021 stellt unraid_files_inventory bereit. Das Werkzeug liest keine Dateiinhalte und akzeptiert ausschließlich einen vorhandenen Unraid-Share plus einen relativen Pfad unterhalb dieses Shares. Pfadtraversal, absolute Pfade und Symlink-Verfolgung sind gesperrt. Tiefe, Trefferzahl und Zahl der untersuchten Einträge sind begrenzt.

Empfohlener Ablauf:

  1. unraid_shares_list nur dann verwenden, wenn der Share unbekannt ist.
  2. Mit unraid_files_inventory, name_contains und nur Verzeichnissen die passende Sammlung lokalisieren.
  3. Den exakten zurückgegebenen relative_path in einem zweiten Aufruf ohne Namensfilter inventarisieren.
  4. Aus Dateinamen lokale Nummern/Titel extrahieren.
  5. Offizielle Liste über native Websuche ermitteln und Differenz bilden.
  6. Fehlende Titel beim gewünschten Anbieter gezielt verifizieren.
  7. Fakten, Dateinamen-Schlussfolgerungen und Unsicherheiten getrennt ausgeben.

Die generische Nur-Lese-Shell ist nur ein Fallback, wenn das Inventarwerkzeug die konkrete Frage nicht beantworten kann. Wiederholte ls/find-Ketten sind für Bibliotheksprüfungen nicht vorgesehen.

Regressionstest

Der ursprüngliche Lauf zur Reihe „Die drei ???“ brauchte nach dem Share-Fund vier einzelne Shell-Aufrufe und verbrauchte das Werkzeugbudget vor dem eigentlichen Datei- und Webabgleich. Dieser Fall ist der verbindliche Regressionstest für Selector 3.5 und MUA r021:

  • automatisch nur MUA read-only;
  • höchstens zwei Inventaraufrufe für Lokalisierung und Bestand;
  • danach native Webrecherche;
  • keine Rückfrage, kein Download und keine Dateisystemänderung.