Harden audio meter regression coverage

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Mikei386
2026-07-21 21:36:26 +02:00
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## Verbindliches Ziel
- Referenz ist der RTW PortaMonitor 1064X/1064X-PLUS, insbesondere dessen RTA-, PPM-, Peakmeter-, Goniometer- und Korrelationsverhalten.
- Gemessen werden analoge Line-Signale. Deshalb umfasst die endgültige Referenzmessung immer den vollständigen analogen Eingang einschließlich Vorstufe, Antialiasing und A/D-Wandler; reine Digitaltests sichern nur den nachfolgenden DSP ab.
- Der primäre RTW-nahe RTA arbeitet als IIR-Fractional-Octave-Filterbank. FFT bleibt eine optionale, getrennt gekennzeichnete Spektrumsansicht.
- Der RTW-RTA-Modus soll 31 Bänder in 1/3-Oktaven von 20 Hz bis 20 kHz sowie ein Verhalten entsprechend IEC 225/ANSI Class 2 beziehungsweise der passenden aktuellen Nachfolgenorm bieten.
- Vorgesehene RTA-Detektoren: Average (RMS) und Peak (10 ms); dazu die RMS-Reaktionszeiten Fast, Medium, Slow und Impulse sowie Peak Hold 2,5 s, 4 s oder manuell.
@@ -93,9 +94,9 @@ Diese vorhandenen Funktionen sind nicht automatisch messtechnisch korrekt. Die f
- [ ] **10. True Peak kontinuierlich und blockübergreifend korrigieren**
- **Soll:** Intersample-Peaks werden unabhängig von ihrer Lage zum ALSA-Block zuverlässig erkannt.
- **Ist:** Eine 4-fache Sinc-Interpolation mit kurzer Historie existiert.
- **Falsch/kaputt:** Ungefähr die letzten acht Intervalle jedes Capture-Blocks werden nicht interpoliert und können zu niedrige dBTP-Werte liefern.
- **Aufgabe:** Kontinuierlichen Oversampling-Filter mit vollständiger Historie verwenden und gegen ITU-Testmaterial sowie synthetische Grenzfälle prüfen.
- **Ist:** Die 4-fache bandbegrenzte Interpolation besitzt nun eine kontinuierliche Historie mit dem erforderlichen Zukunftsanteil. Die zuvor an jedem Capture-Block übersprungenen Intervalle werden verzögert, aber lückenlos ausgewertet.
- **Geprüft:** Synthetische Intersample-Peaks werden oberhalb des Sample-Peaks erkannt; 64, 127, 128, 192 und 511 Samples große Capture-Blöcke liefern denselben Maximalwert.
- **Noch offen:** Formelle Validierung mit ITU-/EBU-Testmaterial und dem vollständigen geforderten dBTP-Toleranzsatz.
- **Abnahme:** Gleiche Peakwerte unabhängig von Blockgrenze, Periodengröße und Samplerate.
- [x] **11. DIN- und EBU-PPM softwareseitig norm- und RTW-nah auslegen**
@@ -105,15 +106,13 @@ Diese vorhandenen Funktionen sind nicht automatisch messtechnisch korrekt. Die f
- **Noch offen:** Absolute Pegel- und Skalenprüfung mit kalibriertem Generator, Eingangs-Hardware und realem RTW-Gerät bleibt unter Punkt 16 erforderlich.
- **Abnahme:** Softwaretests bestehen; die endgültige Aussage zur Messgeräte-Konformität erfolgt erst nach der Hardwarevergleichsmessung.
- [ ] **12. VU und RMS eindeutig und reproduzierbar definieren**
- [x] **12. VU und RMS softwareseitig eindeutig und reproduzierbar definieren**
- **Soll VU:** RTW-artige Moving-Coil-Ballistik mit richtigem Einschwingen, Rücklauf und Überschwingen.
- **Ist VU:** 300-ms-Rechteckmittel der gleichgerichteten Samples.
- **Falsch VU:** Boxcar-Mittelung entspricht nicht der mechanischen VU-Ballistik.
- **Ist VU:** Vollweggleichrichtung mit RMS-Kalibrierung und unterdämpftem Moving-Coil-Modell. Der 1-kHz-Sprung erreicht nach 300 ms etwa 99 % und überschwingt um 1 bis 1,5 %; der Rücklauf und mehrere Capture-Perioden werden automatisch geprüft.
- **Soll RMS:** Dokumentiertes gleitendes Messfenster mit eindeutigem dBFS-/Kalibrierbezug.
- **Ist RMS:** RMS nur über den aktuellen ALSA-Block, bei 128 Samples etwa 2,67 ms.
- **Falsch RMS:** Wert und Unruhe hängen von der Periodengröße ab.
- **Aufgabe:** Beide Detektoren unabhängig von der Capture-Blockgröße implementieren und separat testen.
- **Abnahme:** Identische Werte und Ballistiken bei verschiedenen ALSA-Perioden.
- **Ist RMS:** True RMS wird jetzt samplekontinuierlich über ein festes gleitendes 300-ms-Leistungsfenster berechnet. Der Wert ist unabhängig von der ALSA-Periode; ein 1-kHz-Sinus und fünf verschiedene Blockgrößen werden automatisch geprüft.
- **Noch extern zu prüfen:** Pegelkalibrierung und die optische Übereinstimmung mit dem konkreten RTW-PortaMonitor am analogen Eingang.
- **Abnahme:** Softwaretests bestehen; endgültige Geräteübereinstimmung folgt mit der analogen Referenzmessung.
- [ ] **13. FFT-Modus als optionale Spektrumsansicht fachlich korrigieren**
- **Soll:** FFT ist eine korrekte Zusatzansicht, aber nicht die RTW-IIR-Referenz.
@@ -159,7 +158,8 @@ Diese vorhandenen Funktionen sind nicht automatisch messtechnisch korrekt. Die f
- [ ] **18. Automatisierte DSP- und Darstellungsregressionstests aufbauen**
- **Soll:** Keine Änderung kann unbemerkt Pegel, Frequenzgang, Ballistik, Latenz oder RTW-Darstellung verschlechtern.
- **Ist:** DIN-/EBU-PPM, Spektrogramm-Zeitbasis und Langlauf, Worker-Verhalten sowie die Binärprotokolle sind automatisiert abgesichert. Servertests prüfen außerdem das Zusammenführen der Waveform-Hüllkurve und die Trennung großer Nutzdaten vom JSON-Messstrom.
- **Noch offen:** RTA und Korrelation besitzen nun DSP-Tests; der Goniometerweg prüft mehrere Sampleraten, Periodengrößen, Punktreduktion und Persistenzprofile. True Peak, VU/RMS, dynamische Referenzvergleiche und End-to-End-Latenz besitzen noch keine vollständige automatische Regression. Deshalb bleibt dieser Gesamtpunkt offen.
- **Ergänzt:** RTA und Korrelation besitzen DSP-Tests; die Korrelation prüft jetzt auch einen dynamischen Phasensprung und unterscheidet dabei 1,0 von 2,5 Sekunden. Der Goniometerweg prüft mehrere Sampleraten, Periodengrößen, Punktreduktion und Persistenzprofile. True Peak prüft Intersample-Erkennung und Blockgrenzen, RMS das feste 300-ms-Fenster. Der Laufzeittest begrenzt zusätzlich das Alter empfangener Messframes auf 500 ms und erkennt damit Transport-Backlogs.
- **Noch offen:** Vollständige ITU-True-Peak-Vektoren, echte Capture-bis-Paint-Latenz und dynamische RTW-Gerätevergleichsreihen. Deshalb bleibt dieser Gesamtpunkt offen.
- **Aufgabe:** Einzeltöne aller 31 Bänder, Sweeps, Weiß-/Rosarauschen, Pegelsprünge, Tonbursts, Phasen-/Korrelationssignale und Intersample-Peaks testen. Sampleraten, Perioden und Blockgrenzen variieren. RTW-Screenshots und Messprotokolle als Referenz verwenden, soweit rechtlich möglich.
- **Abnahme:** Automatischer Bericht mit Erwartungswerten und Toleranzen für jede Messfunktion.