# MUA mit Hermes Agent verwenden Diese Anleitung ist für Menschen und KI-Agenten gedacht. MUA muss nicht erst „zu einem MCP gebaut“ werden: Dieses Repository **ist bereits der fertige MCP-Server**. MUA läuft als Unraid-Plugin auf dem NAS; Hermes wird lediglich als Client direkt mit dem vorhandenen HTTP-Endpunkt verbunden. ```text Hermes Agent ── Streamable HTTP + Bearer-Token ──> MUA auf Unraid Port 3002, Pfad /mcp ``` MCPHub, ein SSH-Wrapper und Unraids GraphQL-API sind hierfür nicht nötig. ## Auftrag für einen Agenten Ein geeigneter kurzer Auftrag lautet: > Nutze das Repository `https://git.casaderoll.de/michael/MUA-Mikes-Unraid-Agent`. > Lies zuerst `AGENTS.md` und `docs/HERMES.md`. Prüfe, ob MUA auf meinem Unraid > bereits läuft. Wenn ja, installiere keinen zweiten Server, sondern binde den > bestehenden MCP direkt und persistent in das zentrale Hermes-Gateway ein. > Nimm keine Änderungen an Modellen, Router, Netzwerk oder MUA-Berechtigungen > vor. Zeige keine Zugangsdaten. Teste anschließend Verbindung, Tool-Erkennung > und genau einen harmlosen Nur-Lese-Aufruf. Falls eine Voraussetzung fehlt, > stoppe mit einer konkreten Fehlermeldung statt eine Ersatzarchitektur zu bauen. ## 1. Vorhandenen Server erkennen Der offene Health-Endpunkt benötigt keinen API-Key: ```bash curl -fsS http://192.168.1.2:3002/health ``` Erwartet wird JSON mit `"status":"ok"` und `"auth":"required"`. Dann läuft MUA bereits und darf für die Hermes-Anbindung weder neu gebaut noch neu installiert werden. Wenn der Health-Check fehlschlägt: 1. auf Unraid `/etc/rc.d/rc.mua status` prüfen; 2. einen vorhandenen, aber gestoppten Dienst nur auf ausdrücklichen Auftrag starten; 3. bei fehlender Installation den Benutzer informieren und vor der Plugin-Installation Zustimmung einholen. ## 2. API-Key beschaffen In der Unraid-WebGUI: 1. **Settings → User Utilities → MUA** öffnen; 2. vorhandenen Schlüssel verwenden oder bewusst einen neuen erzeugen; 3. den Schlüssel ausschließlich in die geheime Hermes-Eingabe übernehmen. Eine Rotation ersetzt den bisherigen Schlüssel sofort. Sie darf daher niemals nebenbei oder nur zur Diagnose erfolgen. ## 3. MUA im zentralen Hermes-Gateway registrieren Im Hermes-Container liegt die CLI in dieser Installation unter `/opt/hermes/bin/hermes`. Mit einem korrekt gesetzten `PATH` genügt `hermes`. ```bash hermes mcp add unraid \ --url http://192.168.1.2:3002/mcp \ --auth header \ --connect-timeout 30 ``` Hermes fragt interaktiv: - ob der Server Authentifizierung benötigt: **Ja**; - nach dem API-Key/Bearer-Token: nur den Schlüssel, ohne vorangestelltes `Bearer `, eingeben. Hermes speichert den Schlüssel im geheimen `.env` des aktiven zentralen Profils und hinterlegt in `config.yaml` lediglich eine Variablenreferenz. Der Schlüssel gehört weder in dieses Repository noch in Chat-Ausgaben. Alternativ kann die Verbindung in der Hermes-Weboberfläche unter **MCP** als HTTP-Server angelegt werden: | Feld | Wert | |---|---| | Name | `unraid` | | URL | `http://192.168.1.2:3002/mcp` | | Authentifizierung | Header/Bearer | | Token | MUA-API-Key ohne `Bearer ` | | Connect timeout | `30` Sekunden | ## 4. Prüfen ```bash hermes mcp test unraid hermes mcp list ``` In einer bereits laufenden Hermes-Sitzung danach: ```text /reload-mcp ``` Abschließend genau einen unschädlichen Leseauftrag verwenden, beispielsweise: > Liste über MUA nur die Namen und Zustände der Docker-Container auf Unraid. > Verändere nichts. Erst wenn Verbindungstest, Werkzeugerkennung und dieser Leseaufruf erfolgreich sind, ist die Einbindung abgeschlossen. Wenn der Benutzer MUA in der Unraid-WebGUI bewusst auf **Vollzugriff** gestellt hat, darf Hermes das angebotene `unraid_system_shell` für ausdrücklich beauftragte Änderungen direkt verwenden. Das ist bereits das Terminal des Unraid-Hosts. Dafür weder MUA-Quellcode untersuchen noch das lokale Hermes-Containerterminal als Zwischenstation verwenden. Normale Befehle und mehrzeilige Skripte laufen synchron; nur Arbeiten über 30 Minuten verwenden die asynchronen Job-Werkzeuge. Wenn in der MUA-WebGUI der optionale Agent-Werkzeugcontainer aktiviert ist, erscheinen `unraid_toolbox_status` und `unraid_toolbox_exec` direkt im nativen Hermes-Werkzeugkatalog. Hermes prüft benötigte Programme zuerst mit dem Statuswerkzeug und führt Medien- oder Downloadbefehle anschließend direkt im Toolbox-Container aus. Im Hermes-Container selbst werden keine Hilfsprogramme nachinstalliert. MUA setzt keinen festen Containernamen voraus. ## 5. Entfernen Nur die Hermes-Verbindung entfernen, nicht das MUA-Plugin auf Unraid: ```bash hermes mcp remove unraid ``` Danach `/reload-mcp` ausführen. MUA selbst läuft unverändert weiter und kann von anderen MCP-Clients verwendet werden. ## Wenn MUA wirklich aus dem Quellcode gebaut werden soll Das ist Entwicklungsarbeit und nicht für eine normale Hermes-Anbindung nötig. Nur auf ausdrücklichen Auftrag: ```bash bunx tsc --noEmit bun test src/security.test.ts bash scripts/package.sh xmllint --noout plugin/mua.plg ``` Der Release-Prozess einschließlich Versionierung, SHA-256 und Plugin-Update ist im Abschnitt **Entwicklung** der `README.md` beschrieben. Ein Build allein installiert nichts auf Unraid und darf niemals als erfolgreiche Bereitstellung gemeldet werden.