6.3 KiB
LTX Original
LTX Original ist eine zusätzliche native Python-Laufzeit für die originale LTX-Desktop-API. LTX DeskWEB bleibt eine separate Docker-Oberfläche. ComfyUI bleibt verfügbar, wird nicht ersetzt und übernimmt weiterhin Bildgenerierung.
Installation und Verwendung
- Einstellungen → Laufzeiten → LTX Original öffnen und installieren. Installation und Abbruch sind echte serverseitige Aktionen. Die eigene Installationsausgabe, Phase und festgelegten Versionen werden angezeigt.
- Im Bereich Video → Laufzeit / Aktives Modell
LTX Originalwählen. Die Laufzeitauswahl ist nur im LLM-Modus möglich. Das heruntergeladene LTX-2.5-Distilled-Modell aktivieren; fehlende Komponenten dort nachladen. - In der Übersicht auf Video wechseln. Deck beendet nur eigene GPU-Worker, prüft freie GPUs, startet das Backend und wartet auf dessen Health-Endpunkt. Gewichte laden bei Generierung, nicht beim API-Start.
- LTX DeskWEB öffnen. Es leitet die originale API über den gemeinsamen Deck-API-Port weiter. Auflösung, Dauer, Bilder und Audio gehören in DeskWEB.
- Auf LLM wechseln: der komplette Backend-Prozess endet, einschließlich seiner GPU-Allokationen. Ein Deck-Neustart beendet ebenfalls seinen Worker.
Laufzeitinstallation benötigt Debian/Linux, Git, Python >=3.12 und venv. Die bestehende CUDA-/PyTorch-Umgebung der Bildlaufzeit wird über einen lesenden Python-Suchpfad wiederverwendet; LTX-spezifische Pakete liegen in einem neuen Overlay. ComfyUI-Pakete werden nicht geändert. Ohne vorhandene Umgebung werden CUDA-Pakete separat installiert. Freier Platz: mindestens 5 bzw. 25 GiB. Die Installation lädt keine Modellgewichte und startet keine Inferenz.
Quellen und unveränderliche Revisionen:
- LTX Desktop,
68cd86c15e5fd25f56229ea63c0dbcb0338f7812(passend zum DeskWEB-Import). - LTX-2,
d151147788a9284cca791edc6ce898007e727fe6/ v1.2.0. - Originale Lizenz/Notices bleiben im heruntergeladenen Checkout. Die Modell-Lizenz ist davon unabhängig. Keine automatische Umstellung auf HEAD.
Prozess und Speicher
state/ltx-original-runtime/<id> enthält Quellcode und Python-Umgebung;
state/video/original-work enthält Backend-Einstellungen, Ein-/Ausgaben und
Symlinks zur Deck-Bibliothek. Gewichte werden nicht kopiert.
Die logischen Geräte werden über GPU-UUIDs geordnet: CUDA0 ist RTX 5080, CUDA1 ist RTX 3060. Transformer und VAE laufen auf CUDA0. Eine kleine Deployment-Erweiterung des originalen PromptEncoder führt die Textkodierung auf CUDA1 aus und überträgt ausschließlich das Conditioning zurück auf CUDA0. API-Schemas und Generierungspipelines werden nicht in eine generische API übersetzt.
BF16-Transformer und BF16-Textencoder passen nicht vollständig in den VRAM.
Das originale OffloadMode.DISK streamt Gewichte über begrenzte CPU-Puffer.
Das ist absichtlich keine Zusage vollständiger GPU-Residenz oder der besten
Geschwindigkeit. Es vermeidet das vollständige Pinnen der riesigen BF16-Gewichte
im auf 32 GiB begrenzten Deck-Testcontainer. Die Auswirkungen auf Geschwindigkeit
müssen anhand echter Generierungen geprüft werden.
Der Backend-Port ist dynamisch und nur auf Loopback erreichbar. Der gemeinsame Deck-Port leitet im Video-Modus die originale HTTP-API weiter und schützt sie mit dem vorhandenen API-Token. ComfyUI verwendet weiterhin seine eigene API. Die Web-Oberfläche selbst erhält keinen Docker-Socket oder GPU-Zugriff.
DeskWEB anbinden
Backend-URL bleibt http://127.0.0.1:8120 bei der aktuellen Athena-Installation.
Der Token bleibt serverseitig. Wichtig: UI und Backend müssen dieselben Medien
sehen. Für die native Laufzeit sind die neuen Mounts:
- Host
.../state/video/original-work/remote-inputs/deskweb→ Web/data/inputs. - Host
.../state/video/original-work/outputs→ Web/data/outputs:ro. BACKEND_INPUT_DIR=/var/lib/deck/video/original-work/remote-inputs/deskwebBACKEND_OUTPUT_DIR=/var/lib/deck/video/original-work/outputs
Die Backend-Pfade beziehen sich auf die derzeitige Deck-Testcontaineransicht. Beim nativen systemd-Produkt müssen die tatsächlichen absoluten Hostpfade gesetzt werden. Schreibende Eingaben benötigen eine gemeinsame Gruppe; nur dieses neue Medienverzeichnis provisionieren, keine rekursive Änderung alter LTX-Daten. Vorhandene Projekte mit alten Medienpfaden migrieren nicht automatisch.
Grenzen und API
Die fünf vorhandenen LTX-2.5-Dateien decken das Basisrezept ab. Zusätzliche LoRAs, Control-Modelle, AutoDuration und lokale Prompt-Aufwertung können weitere Gewichte benötigen. Die originale API meldet diese Voraussetzungen; das Basisrezept behauptet nicht, alle optionalen Desktop-Funktionen freizuschalten. Bisherige lokale Desktop-Erweiterungen sind nicht automatisch im Original-Backend.
- GET
/api/v1/ltx-original-runtime//log - POST
/api/v1/ltx-original-runtime/install//cancelmit{} - POST
/api/v1/video/runtimemit{"runtime":"original"}odercomfy - Bestehende
/api/v1/video/serviceund/modebleiben erhalten.
Alle Verwaltungsaktionen benötigen die Deck-Administratorsitzung und den bestehenden POST-/Origin-Schutz. Backup exportiert Auswahl, Einstellungen und festgelegtes Runtime-Rezept; Gewichte und Python-Pakete werden nachgeladen.
Integrationsstand am 30.09.2026
Installation auf Athena, Import-/Abhängigkeitsprüfung und der Wechsel über die Deck-Oberfläche wurden durchgeführt. DeskWEB verwendet die neuen Medien-Mounts; sein authentifizierter Proxy erreicht die originale API. Ein synthetischer Bild-Upload wurde auf dem gemeinsamen Datenträger geprüft.
Echte CUDA-Generierung: LTX 2.5 Fast, 540p, fünf Sekunden, 24 FPS, Seed 42, ohne Audio; die originale API lieferte HTTP 200 und eine MP4-Datei. Textencoding lief auf der 3060, Diffusion auf der 5080. Nach Beenden des Testprozesses wurden die GPU-Allokationen freigegeben. Optionalfunktionen sind damit nicht geprüft. Die gezielten 21 Gerätepolicy-/Runtime-/Transporttests sind erfolgreich.
Der erste Versuch fand ein volles 256-MiB-Container-Temp-Verzeichnis: CUDA-,
Triton- und Torch-Caches sowie temporäre Dateien liegen nun unter
video/original-work, auf dem Datenträger statt im kleinen tmpfs.
Der Docker-Helfer erhält sein Socket-Verzeichnis über Dienstneustarts hinweg,
damit dessen Verzeichnis-Mount im Deck-Testcontainer gültig bleibt.