# LTX Original LTX Original ist eine zusätzliche native Python-Laufzeit für die originale LTX-Desktop-API. LTX DeskWEB bleibt eine separate Docker-Oberfläche. ComfyUI bleibt verfügbar, wird nicht ersetzt und übernimmt weiterhin Bildgenerierung. ## Installation und Verwendung 1. **Einstellungen → Laufzeiten → LTX Original** öffnen und installieren. Installation und Abbruch sind echte serverseitige Aktionen. Die eigene Installationsausgabe, Phase und festgelegten Versionen werden angezeigt. 2. Im Bereich **Video → Laufzeit / Aktives Modell** `LTX Original` wählen. Die Laufzeitauswahl ist nur im LLM-Modus möglich. Das heruntergeladene LTX-2.5-Distilled-Modell aktivieren; fehlende Komponenten dort nachladen. 3. In der Übersicht auf **Video** wechseln. Deck beendet nur eigene GPU-Worker, prüft freie GPUs, startet das Backend und wartet auf dessen Health-Endpunkt. Gewichte laden bei Generierung, nicht beim API-Start. 4. LTX DeskWEB öffnen. Es leitet die originale API über den gemeinsamen Deck-API-Port weiter. Auflösung, Dauer, Bilder und Audio gehören in DeskWEB. 5. Auf **LLM** wechseln: der komplette Backend-Prozess endet, einschließlich seiner GPU-Allokationen. Ein Deck-Neustart beendet ebenfalls seinen Worker. Laufzeitinstallation benötigt Debian/Linux, Git, Python >=3.12 und venv. Die bestehende CUDA-/PyTorch-Umgebung der Bildlaufzeit wird über einen lesenden Python-Suchpfad wiederverwendet; LTX-spezifische Pakete liegen in einem neuen Overlay. ComfyUI-Pakete werden nicht geändert. Ohne vorhandene Umgebung werden CUDA-Pakete separat installiert. Freier Platz: mindestens 5 bzw. 25 GiB. Die Installation lädt keine Modellgewichte und startet keine Inferenz. Quellen und unveränderliche Revisionen: - [LTX Desktop](https://github.com/Lightricks/LTX-Desktop), `68cd86c15e5fd25f56229ea63c0dbcb0338f7812` (passend zum DeskWEB-Import). - [LTX-2](https://github.com/Lightricks/LTX-2), `d151147788a9284cca791edc6ce898007e727fe6` / v1.2.0. - Originale Lizenz/Notices bleiben im heruntergeladenen Checkout. Die Modell-Lizenz ist davon unabhängig. Keine automatische Umstellung auf HEAD. ## Prozess und Speicher `state/ltx-original-runtime/` enthält Quellcode und Python-Umgebung; `state/video/original-work` enthält Backend-Einstellungen, Ein-/Ausgaben und Symlinks zur Deck-Bibliothek. Gewichte werden nicht kopiert. Die logischen Geräte werden über GPU-UUIDs geordnet: CUDA0 ist RTX 5080, CUDA1 ist RTX 3060. Transformer und VAE laufen auf CUDA0. Eine kleine Deployment-Erweiterung des originalen PromptEncoder führt die Textkodierung auf CUDA1 aus und überträgt ausschließlich das Conditioning zurück auf CUDA0. API-Schemas und Generierungspipelines werden nicht in eine generische API übersetzt. BF16-Transformer und BF16-Textencoder passen nicht vollständig in den VRAM. Das originale `OffloadMode.DISK` streamt Gewichte über begrenzte CPU-Puffer. Das ist absichtlich keine Zusage vollständiger GPU-Residenz oder der besten Geschwindigkeit. Es vermeidet das vollständige Pinnen der riesigen BF16-Gewichte im auf 32 GiB begrenzten Deck-Testcontainer. Die Auswirkungen auf Geschwindigkeit müssen anhand echter Generierungen geprüft werden. Der Backend-Port ist dynamisch und nur auf Loopback erreichbar. Der gemeinsame Deck-Port leitet im Video-Modus die originale HTTP-API weiter und schützt sie mit dem vorhandenen API-Token. ComfyUI verwendet weiterhin seine eigene API. Die Web-Oberfläche selbst erhält keinen Docker-Socket oder GPU-Zugriff. ## DeskWEB anbinden Backend-URL bleibt `http://127.0.0.1:8120` bei der aktuellen Athena-Installation. Der Token bleibt serverseitig. Wichtig: UI und Backend müssen dieselben Medien sehen. Für die native Laufzeit sind die neuen Mounts: - Host `.../state/video/original-work/remote-inputs/deskweb` → Web `/data/inputs`. - Host `.../state/video/original-work/outputs` → Web `/data/outputs:ro`. - `BACKEND_INPUT_DIR=/var/lib/deck/video/original-work/remote-inputs/deskweb` - `BACKEND_OUTPUT_DIR=/var/lib/deck/video/original-work/outputs` Die Backend-Pfade beziehen sich auf die derzeitige Deck-Testcontaineransicht. Beim nativen systemd-Produkt müssen die tatsächlichen absoluten Hostpfade gesetzt werden. Schreibende Eingaben benötigen eine gemeinsame Gruppe; nur dieses neue Medienverzeichnis provisionieren, keine rekursive Änderung alter LTX-Daten. Vorhandene Projekte mit alten Medienpfaden migrieren nicht automatisch. ## Grenzen und API Die fünf vorhandenen LTX-2.5-Dateien decken das Basisrezept ab. Zusätzliche LoRAs, Control-Modelle, AutoDuration und lokale Prompt-Aufwertung können weitere Gewichte benötigen. Die originale API meldet diese Voraussetzungen; das Basisrezept behauptet nicht, alle optionalen Desktop-Funktionen freizuschalten. Bisherige lokale Desktop-Erweiterungen sind nicht automatisch im Original-Backend. - GET `/api/v1/ltx-original-runtime` / `/log` - POST `/api/v1/ltx-original-runtime/install` / `/cancel` mit `{}` - POST `/api/v1/video/runtime` mit `{"runtime":"original"}` oder `comfy` - Bestehende `/api/v1/video/service` und `/mode` bleiben erhalten. Alle Verwaltungsaktionen benötigen die Deck-Administratorsitzung und den bestehenden POST-/Origin-Schutz. Backup exportiert Auswahl, Einstellungen und festgelegtes Runtime-Rezept; Gewichte und Python-Pakete werden nachgeladen. ## Integrationsstand am 30.09.2026 Installation auf Athena, Import-/Abhängigkeitsprüfung und der Wechsel über die Deck-Oberfläche wurden durchgeführt. DeskWEB verwendet die neuen Medien-Mounts; sein authentifizierter Proxy erreicht die originale API. Ein synthetischer Bild-Upload wurde auf dem gemeinsamen Datenträger geprüft. Echte CUDA-Generierung: LTX 2.5 Fast, 540p, fünf Sekunden, 24 FPS, Seed 42, ohne Audio; die originale API lieferte HTTP 200 und eine MP4-Datei. Textencoding lief auf der 3060, Diffusion auf der 5080. Nach Beenden des Testprozesses wurden die GPU-Allokationen freigegeben. Optionalfunktionen sind damit nicht geprüft. Die gezielten 21 Gerätepolicy-/Runtime-/Transporttests sind erfolgreich. Der erste Versuch fand ein volles 256-MiB-Container-Temp-Verzeichnis: CUDA-, Triton- und Torch-Caches sowie temporäre Dateien liegen nun unter `video/original-work`, auf dem Datenträger statt im kleinen tmpfs. Der Docker-Helfer erhält sein Socket-Verzeichnis über Dienstneustarts hinweg, damit dessen Verzeichnis-Mount im Deck-Testcontainer gültig bleibt. ## Rückbau des alten Studio-Containers am 30.09.2026 Nach ausdrücklicher Freigabe entfernt: Container `mike-ai-ltx2-studio`, Image `mike-ai/ltx2-studio:1.2.7` sowie unter `/data/video/ltx-desktop` die alten Verzeichnisse `LTXDesktop/models`, `LTXDesktop/python`, `cache`, `home/.nv` und `home/.triton`. Das alte Compose-Manifest wurde zu `compose.yaml.retired-20260930` umbenannt. Historischer Quellcode bleibt erhalten. Alte Projekte, Eingaben und Ausgaben wurden nicht entfernt. Die neue Deck-Laufzeit, Deck-Gewichte und DeskWEB bleiben erhalten; beide Oberflächen antworteten mit HTTP 200. Der freie Hostspeicher stieg dabei von ungefähr 17 auf 19 GiB; die großen Verzeichnisgrößen dürfen nicht als exklusiv freigegebener Speicher ausgelegt werden. Weitere Backups oder gemeinsame Daten wurden nicht gelöscht.