2.6 KiB
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Sicherheitsmodell
Netzgrenze
- KI-Ports binden ausschließlich an die WireGuard-IP.
- Docker-Netze
172.30.0.0/16verwenden eine eigene Routingtabelle. - Heimnetz- und optionaler Internetverkehr laufen über WireGuard.
- Eine Blackhole-Default-Route verhindert Fail-open bei Tunnelverlust.
DOCKER-USERerlaubt nur etablierte Verbindungen, KI→WireGuard und WireGuard→Open-WebUI/Router.- Der Host ist kein Router zwischen Universitäts- und Heimnetz.
Docker-publizierte Ports können gewöhnliche Host-Firewallregeln umgehen.
Darum setzt der Installer seine Regeln ausdrücklich in DOCKER-USER und
verlässt sich nicht allein auf UFW.
Containergrenzen
- llama.cpp: read-only, keine Capabilities, Modelle read-only, keine Ports.
- Router: unprivilegierter Benutzer, kein Docker-Socket, feste API-Oberfläche.
- Profile Controller: einzige Socket-Ausnahme; feste Profile und nur List/Start/Stop, keine frei wählbaren Images, Befehle oder Mounts.
- Open WebUI: einziges persistentes Chat-Volume.
- SearXNG: intern, Suchanfragen ohne Chatverlauf.
Ein Docker-Socket bleibt grundsätzlich privilegiert. Der Controller reduziert die erreichbare Funktion stark, ersetzt aber keine zusätzliche Socket-Proxy- Sandbox. Er ist klein, testbar und nicht von Clients direkt erreichbar.
Secrets und private Daten
- Keine Secrets in Git, Prompts, MCP-Schemas, Logs oder Screenshots.
- Installer-Konfiguration und
/etc/mike-ai/*haben restriktive Rechte. - Router-, Controller- und WebUI-Schlüssel sind getrennt und zufällig.
- Das Modell bekommt keine Schlüsselwerte zurück; spätere Integrationen nutzen lokale Broker/Environment-Dateien.
- Open-WebUI-Volume kann Chats enthalten und wird nur verschlüsselt gesichert.
Werkzeugprofile
| Modus | Erlaubte Werkzeuge |
|---|---|
| Standard | lokale Websuche, harmlose Hilfsfunktionen |
| Home Assistant | eigener begrenzter HA-MCP |
| ARR | Sonarr/Radarr, zuerst read-only |
| Unraid Diagnose | Status und eng begrenzte Logs |
| Administration | Vorschau, Approval-Ticket, Verifikation |
Allgemeine Shell, beliebiges SSH/SCP, freies curl, Docker-Administration und
Dateisystemsuche gehören nicht ins Standardprofil.
Schreibaktionen
Persistente oder destruktive Änderungen folgen immer: Bestandsaufnahme, exakte Vorschau, an die Vorschau gebundene Freigabe, unveränderte Ausführung, anschließende Verifikation.
Vor jedem Push
- Private-Key-, Token-, Passwort- und API-Key-Muster suchen.
- Keine
.env, Zertifikate, Logs, Bilder, Audio oder Modelle einchecken. - Beispiele enthalten nur Platzhalter; interne Hostnamen nur wenn bewusst.
- Änderungen am Controller und Netzwerkguard mit Tests und Review versehen.