2.1 KiB
Bewertung lokaler Fotorestaurierung
Stand: 8. September 2026
Entscheidung
Athena betreibt derzeit keinen separaten Fotorestaurationspfad. Das
virtuelle Hermes-/Router-Modell restauration, der HYPIR-Worker und der dafür
angelegte Hermes-Skill wurden nach Ende-zu-Ende-Tests wieder entfernt.
Die normale Bildgenerierung und kreative Referenzbildbearbeitung mit
FLUX.2-klein-9B-fp8-beta bleiben davon unberührt. Sie sind jedoch kein Ersatz
für eine originalgetreue Restaurierung beschädigter oder stark unscharfer
Fotos.
Getestete Ansätze
HYPIR-SD2
HYPIR lief technisch als eigener Worker und war über den Athena-Router sowie Hermes aufrufbar. Beim realen Testfoto wurden jedoch Strukturen geglättet oder neu gezeichnet, statt vorhandene Details zuverlässig wiederherzustellen. Die Identität und Geometrie kleiner Bildbereiche konnten driften. Das Ergebnis erfüllte damit die Anforderung „gleiches Foto, nur sauberer und schärfer“ nicht.
SeedVR2 7B FP8
SeedVR2 wurde isoliert auf Athena getestet, ohne es in Hermes oder den produktiven Router einzubauen. Der Lauf bei 2048 × 1536 Pixeln war technisch erfolgreich und bewahrte Komposition und Identität besser als HYPIR. Bei stark verrauschtem und bewegungsunscharfem Ausgangsmaterial stellte das Modell aber keine wesentlich brauchbareren Details her; Unschärfe und Rauschen blieben zu großen Teilen bestehen.
Konsequenz für die Architektur
- kein
restauration-Modell in/v1/models - kein Restaurationszweig im Profile Router
- kein
restoration-workerin Docker Compose - keine HYPIR- oder SeedVR2-Gewichte auf Athena
- kein
image-restoration-Skill und kein Restaurationsmodell in Hermes - Referenzbilder gehen weiterhin ausschließlich an FLUX und gelten als kreative Bildbearbeitung
Ein neuer Restaurationspfad soll erst wieder aufgenommen werden, wenn ein Kandidat am realen Testfoto einen klaren Qualitätsgewinn zeigt, Identität und Geometrie zuverlässig bewahrt und auf Athenas RTX 5080/RTX 3060-Konfiguration reproduzierbar läuft. Ein bloß technisch erfolgreicher Lauf reicht nicht.