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Backup und Wiederherstellung
Athena – geprüfter Sicherungsstand vom 12. September 2026
mike-ai-backup läuft und sichert im Fünf-Stunden-Takt nach
/data/docker-backups (14 Tage Aufbewahrung). Die aktuell geprüften Mounts sichern:
/etc/mike-aieinschließlich lokaler Konfiguration und Secrets,/opt/mike-aieinschließlich des bereitgestellten, teilweise uncommitteten Stacks,- die Volumes
router-images,router-stateundportainer_data.
Piper-Daten sind kein aktueller Sicherungsbestand. Modellgewichte unter
/data/models und das reproduzierbare Whisper-Volume gehören nicht zu diesen
Backup-Mounts. Ein Backup ausschließlich auf /data schützt nicht vor deren Ausfall.
Zusätzlich existieren die externe Restic-Sicherung über
athena-disaster-backup.timer und verschlüsselte Notfallpakete über
athena-export-backup.timer. Bei beiden zugehörigen Services wurden
Result=success und ExecMainStatus=0 gelesen. Das bestätigt den letzten
Dienstabschluss, keinen in diesem Auftrag geprüften vollständigen Restore.
Die Notfallpakete liegen unter /data/emergency-backups; Schutz vor
Datenplattenausfall setzt eine außerhalb Athenas aufbewahrte Kopie voraus.
Wiederherstellung und Versionsgrenze
Der bereitgestellte Quellstand muss aus der Sicherung erhalten bleiben: Ein frischer Git-Clone enthält noch nicht sämtliche Live-Anpassungen und Spezialdienste, siehe Live-Stand. Vor einem Restore sind Archivinhalt, Aktualität und Kompatibilität der zugehörigen Restore-Skripte zu prüfen. Bestehende lokale Änderungen niemals blind überschreiben.
Die Host-Regel gilt unverändert: Athena niemals herunterfahren oder neu starten und ihre Erreichbarkeit nicht gefährden. Eine Neuinstallation ist keine normale Wartungsmaßnahme am erreichbaren Remote-Host. Für den begrenzten Rückfall des Modellservers stehen altes Image und gesicherte Startkonfiguration im b10930-Updatebericht.
Unraid
Hermes und die Fach-MCPs sind kein Bestandteil des Athena-Backups. Sie werden durch das vorhandene Unraid-Appdata-Backup gesichert:
/mnt/nvme-storage/appdata/Hermes-Agent- die jeweiligen Appdata-Verzeichnisse der MCP-Container
- DockerMan-Templates unter
/boot/config/plugins/dockerMan/templates-user/
Container-Images stammen aus den dokumentierten Registries beziehungsweise den eigenen Gitea-Repositories. Damit besteht die Wiederherstellung aus Appdata-Restore plus Neuerstellung über die jeweilige Template-XML.
Hermes Cron/Bot-Chat auf Unraid
Der offizielle Hermes-Build 0.21.0 mit Upstream-Stand 4b30b917 entfernt im
Cron-Zustellprozess fälschlich HERMES_HOME. Bei einem Docker-Datenverzeichnis
unter /opt/data findet deliver=bot-chat:<profil> dadurch vorhandene Profile
nicht. Bis zur Übernahme des Upstream-Fixes bindet die Unraid-Vorlage dieses
idempotente Startskript ein:
- Host:
/mnt/nvme-storage/appdata/Hermes-Agent/patches/025-cron-profile-root-fix - Container:
/etc/cont-init.d/025-cron-profile-root-fix(read-only) - Quelle:
platform/hermes/025-cron-profile-root-fix
Das Skript entfernt nur die bekannte fehlerhafte Zeile. Ist sie in einem neuen
Image nicht mehr vorhanden, bleibt der Workaround automatisch wirkungslos. Es
stellt außerdem /usr/local/bin/hermes wieder her, weil der offizielle
Container den vom eigenen Doctor erwarteten CLI-Link derzeit nicht anlegt.
Nach einem Restore die Datei mit Modus 0755 ins Appdata kopieren, den Mount in
der DockerMan-Vorlage kontrollieren und den Container neu erstellen. Prüfung:
docker logs Hermes-Agent 2>&1 | grep cron-profile-root-fix
docker exec Hermes-Agent hermes cron doctor
Kontrolle
docker compose --env-file /etc/mike-ai/stack.env ps
sudo ./restore.sh --check /data/docker-backups/athena-latest.tar.gz
curl -fsS http://192.168.1.212:8099/health
sudo ./smoke-test.sh
Anschließend einen Hermes-Chat, einen Router-Aufruf und je eine kleine read-only-Abfrage der benötigten MCPs testen.