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WireGuard über die Fritzbox
Gewählter Betriebsmodus
Athena verwendet die Fritzbox-Konfiguration für einen einzelnen WireGuard-Client. Die unveränderte Exportdatei wird als root-only Secret nach
/etc/mike-ai/wireguard/fritz-athena.conf
kopiert (chmod 600). Sie gehört weder ins Git-Repository noch in Backups ohne
Verschlüsselung. Eine LAN-zu-LAN-Konfiguration ist für diesen Host nicht nötig.
Der Tunnel endet im Container mike-ai-wireguard-gateway. Nur dieser Container
erhält NET_ADMIN und /dev/net/tun. Open WebUI und Router veröffentlichen
keine Host-Ports; der Gateway stellt ausschließlich Port 8080 und 8081 auf der
von der Fritzbox zugeteilten VPN-Adresse bereit.
Split der Verantwortlichkeiten
- Debian, Paketverwaltung und SSH benutzen die normale Standortverbindung.
- Die Docker-Netze
frontendundtools-egresswerden per Quellrouting zum WireGuard-Gateway geschickt. - Interner Docker-Verkehr bleibt lokal und durchquert den Tunnel nicht.
- Der Fritzbox-Export darf
0.0.0.0/0und::/0enthalten. Das ändert nicht die Default-Route des Debian-Hosts, sondern nur die des Gateway-Namespace. - Fällt WireGuard aus, bleibt die Quellroute auf den dann unerreichbaren Gateway zeigen: Anwendungscontainer fallen geschlossen aus.
Kontrolle ohne Geheimnisse auszugeben
docker inspect -f '{{.State.Health.Status}}' mike-ai-wireguard-gateway
docker exec mike-ai-wireguard-gateway wg show wg0 latest-handshakes
systemctl status mike-ai-container-vpn-guard
Der Healthcheck verlangt einen Handshake, der jünger als drei Minuten ist.
Open WebUI liegt unter http://<VPN-IP>:8080, der Router unter
http://<VPN-IP>:8081. An der physischen Standortadresse dürfen beide Ports
nicht antworten.
Getestetes Verhalten am 22. August 2026
- Fritzbox-Handshake und Datenverkehr in beide Richtungen: erfolgreich
- Open WebUI und Router über die VPN-Adresse: HTTP 200
- dieselben Ports über die physische Hostadresse: geschlossen
- VPN-Gateway gestoppt: ausgehender Open-WebUI-Test blockiert (fail-closed)
- Gateway erneut gestartet: automatischer aktueller Handshake
Die Exportdatei muss Bestandteil des verschlüsselten Disaster-Recovery-Satzes sein. Ohne sie kann ein neuer Host den Heimtunnel nicht rekonstruieren.