# Noch benötigte Wiederherstellungsartefakte Diese Liste definiert, was vor einer Löschung oder grundlegenden Änderung des alten Hosts noch gesichert beziehungsweise präzisiert werden muss. Statuswerte: - **gesichert**: vollständig im Git oder anderweitig reproduzierbar - **offen**: muss vor dem Neuaufbau erledigt werden - **lokal geheim**: darf nicht unverschlüsselt ins Git ## 1. Modelle und Prüfsummen – offen, höchste Priorität Für jedes tatsächlich benötigte Modell werden erfasst: - exakte Downloadquelle und Repository-ID - Revision oder Commit - Dateiname und Splitreihenfolge - Dateigröße - SHA256 jeder Datei - Lizenz - Zielpfad - zugehöriger mmproj/MTP-Tensor - getestete Runtime und Profilzuordnung Das Ergebnis wird als `platform/models/manifest.local.yaml` erzeugt. Die Datei enthält keine Geheimnisse, kann aber wegen möglicher privater Quellen zunächst lokal bleiben. Eine bereinigte Fassung gehört anschließend ins Git. Pflichtrollen: - Qwen Fast/Long IQ4-MIX - Qwen Medium IQ4_XS Pure - BF16 Vision-Projektor - Whisper large-v3-turbo - FLUX.2 klein - XTTS-v2 und verwendete Stimme ## 2. Externe Komponenten und Commits – teilweise gesichert Im Repository gesichert sind inzwischen: - getrennte MCP-Container und internes Netz - Web-MCP-Fassade sowie gepinnte TinySearch-/SearXNG-Images - ARR-MCP 1.0.1 und der aktuell eingesetzte kompakte Sonarr-Patch - Home-Assistant-Relay ohne eingebettetes Token - Startlogik und Health-Checks Noch extern zu beschaffen und exakt festzuhalten sind: - Home-Assistant-MCP - `runraid` 0.4.2 für den read-only Unraid-MCP - gegebenenfalls eigener Unraid-Administrations-MCP - LLama-GUI, falls sie erhalten bleibt Jede noch externe Komponente bekommt zusätzlich: - Installationsbefehl - Systembenutzer - systemd-/Docker-Datei - Health-Check - benötigte Environment-Namen ohne Werte - Liste read-only und schreibender Werkzeuge ## 3. Basissystem-Bootstrap – umgesetzt, Praxistest offen `install.sh` erstellt inzwischen: - Paketquellen und benötigte Debian-Pakete - NVIDIA-Treiber und exakte Version - CUDA Toolkit und Buildabhängigkeiten - Docker und Compose - die benötigten Container-Runtimes und Dienstbenutzer in Images - Verzeichnisse, Eigentümer und Dateirechte - Firewallregeln - Journalgrößenlimit - automatische Sicherheitsupdates nach bewusstem Freigabemodell Das Skript darf weder formatieren noch Modelle löschen. Destruktive Speicheroperationen bleiben ein separater, ausdrücklich bestätigter Schritt. ## 4. Secret-Verfahren – lokal geheim Benötigt wird ein festes Verfahren für: - Home-Assistant-Token - Sonarr-/Radarr-API-Schlüssel - Unraid-Zugang - optionale GitHub-, Hugging-Face- und Brave-Schlüssel - SSH-Hostschlüssel und bekannte Hosts Noch festzulegen: - verschlüsseltes Backupformat, beispielsweise age oder ein Passwortmanager - Besitzer und Rechte je Environment-Datei - Rotation und Widerruf - Restore ohne Ausgabe der Werte in Terminal- oder Modellkontext - Funktionstest mit ausschließlich Statuscode, niemals Tokenanzeige ## 5. Netzwerk und DNS – Vorlage umgesetzt, Standortwerte offen Dokumentiert werden müssen: - endgültiger Hostname - statische Adresse oder DHCP-Reservierung - DNS-Name - erlaubte Client-Netze - Firewallmatrix pro Port - TLS/Reverse Proxy, sofern verwendet - Verhalten bei Neustart und fehlendem Netzwerk Zielmatrix: | Port | Zugriff | |---:|---| | 22 | nur Administration | | 8080 | localhost | | 8081 | vertrauenswürdiges LAN/VPN | | 8084 | localhost | | 8085 | localhost | | 8000 | localhost | | 5240 | optional nur Administration | ## 6. Speicherlayout – offen Vor dem Neuaufbau festlegen: - System, Modelle, Caches und Ergebnisse auf getrennten Mounts - Dateisystem des Modelllaufwerks - Mindestreserve und Warnschwellen - Docker-Datenpfad - Hugging-Face- und Python-Cachepfade - Backupziel - Aufbewahrungsregeln für Bilder, Audio und Logs Empfehlung: System unter 85 Prozent, Modelllaufwerk unter 90 Prozent halten. ## 7. Runtime-Locks – teilweise gesichert Bereits gesichert: - llama.cpp-Commit - zentrale Python-Versionen für FLUX und XTTS - TinySearch-/SearXNG-Image-Digests Noch offen: - vollständiges `pip freeze` je produktivem Venv - CUDA-kompatible Wheel-Quelle - FLUX-Revision - XTTS-Modellrevision - Whisper-Commit und Buildoptionen - Docker-Engine-/Compose-Version ## 8. Betriebsdaten und Aufbewahrung – offen Festlegen, welche Daten persistent sein sollen: - generierte Bilder: standardmäßig zeitlich begrenzt - Audiodateien: standardmäßig nicht dauerhaft - Vision-Cache: flüchtig - Chatverläufe: nicht Bestandteil dieser Plattform - Benchmarkresultate: eigenes Repository - Logs: ohne Prompt- und Tool-Antwortinhalte ## 9. Ende-zu-Ende-Installer – weitgehend implementiert, Praxistest offen Der Ablauf ist jetzt in `install.sh` zusammengeführt: ```text bootstrap-host install-runtime verify-model-manifest install-platform restore-secrets enable-selected-mcp-profiles run-acceptance-tests ``` `platform/mcp/install-tools.sh` installiert den Webbereich automatisch und aktiviert HA, ARR und Unraid nur bei vorhandenen Secret-/Programmdateien. Offen bleiben ein kompletter Leerhost-Probelauf und der automatisierte Import einer bereits bestehenden Open-WebUI-Datenbank. Jeder Schritt muss wiederholbar, einzeln prüfbar und bei Fehlern abbrechbar sein. Ein fehlgeschlagener Schritt darf keinen halb aktivierten Dienst hinterlassen. ## 10. Dokumentations-Abnahmekriterium Der alte Host darf erst verworfen werden, wenn eine fachkundige Person mit: 1. diesem Repository, 2. den dokumentierten Modellquellen, 3. dem verschlüsselten Secret-Backup einen leeren Host ohne Wissen aus früheren Chats vollständig in Betrieb nehmen kann.