# Automatischer Unraid-Docker-Updateablauf Stand: 24. August 2026 ## Ziel Ein ausdrücklich formulierter Auftrag wie „prüfe die Docker-Updates auf Unraid, führe bestätigte Updates aus und kontrolliere das Ergebnis“ muss in Open WebUI ohne manuelles Aktivieren von Werkzeugen vollständig ablaufen. ## Automatische Werkzeugwahl Der `MikeAI Auto Tool Selector` unterscheidet zwischen Lesen und Ändern: - reine Status- oder Updatefragen erhalten nur `mua-readonly-local`; - eine in der aktuellen Nachricht ausdrücklich verlangte Unraid-Änderung erhält `mua-readonly-local` und `mua` gemeinsam; - Formulierungen wie „nur prüfen“ oder „keine Änderungen“ unterdrücken den Verwaltungszugang; - die bereitgestellten Verbindungen sind keine allgemeine Freigabe. Der Auftrag muss die konkrete Änderung selbst enthalten. Der vorgesehene Ablauf lautet immer: 1. Zustand und Kandidaten read-only erfassen. 2. Die engste gebündelte Änderung ausführen. 3. Das Ergebnis read-only oder durch die gebündelte technische Verifikation kontrollieren. ## Verbindliches Batch-Werkzeug MUA r019 stellt `unraid_docker_update_verified_batch` bereit. Das Werkzeug akzeptiert 1 bis 25 exakte, mit `|` getrennte Containernamen. Für jeden Container liest es zunächst Container-ID, Image-ID und Laufzustand. Danach zieht es das im Unraid-Benutzertemplate konfigurierte Image und vergleicht die unveränderliche lokale Image-ID. Bereits aktuelle Container werden vollständig übersprungen – auch wenn Unraids Statuscache noch ein Update meldet. Nur bei tatsächlich geänderter Image-ID wird neu erstellt. Laufend bleibt laufend, gestoppt bleibt gestoppt. Die kompakte Nachkontrolle enthält Container- und Image-ID-Änderung, Endzustand, RestartCount und Healthcheck-Status. Templates, Ports, Volumes und Netzwerke werden nicht verändert. Eine vorhandene Freigabe des bisherigen Einzelwerkzeugs `unraid_docker_update` aktiviert nach dem Upgrade automatisch auch die sicherere Batch-Variante. ## Idempotenz Der Cache `/var/lib/docker/unraid-update-status.json` ist nur ein Kandidatenhinweis. Er darf nie allein eine Neuerstellung auslösen. Autoritativ ist der Image-ID-Vergleich nach dem Pull. Die Unraid-Weboberfläche und mobile Ansichten lesen weiterhin diesen separaten Cache. Ein technisch verifizierter Pull/Rebuild aktualisiert dessen Anzeige nicht zwingend sofort. Deshalb kann dort weiterhin „Apply Update“ stehen, obwohl der lokale Image-ID-Vergleich bereits `already-current` ergeben hat. Für eine frische Anzeige muss Unraids eigener Statuslauf `dynamix.docker.manager/scripts/dockerupdate check` abgeschlossen sein. Das ist eine Aktualisierung der Anzeige und kein erneuter Container-Rebuild. Auch nach diesem nativen Statuslauf kann Unraid einzelne Images weiterhin als Update markieren, obwohl Container-Image-ID und lokale Tag-Image-ID identisch sind. Das kommt insbesondere bei Registry-/Manifest- und Multiarch-Digest- Vergleichen vor. In diesem Konfliktfall ist das Ergebnis von `unraid_docker_update_verified_batch` nach dem Pull maßgeblich: identische unveränderliche Image-IDs bedeuten `already-current`; ein weiterer Rebuild nur zum Entfernen der GUI-Anzeige ist weder nötig noch erwünscht. Die GUI-Meldung ist dann ausdrücklich als Fehlanzeige zu melden. Ein wiederholter Lauf muss bei einem aktuellen Image folgendes melden: ```text result: already-current recreated: false container_id_changed: false image_id_changed: false ``` ## Produktiver Regressionstest vom 24. August 2026 Ein neuer Open-WebUI-Chat erhielt ohne manuelle Werkzeugauswahl den Auftrag, Unraid-Docker-Updates zu prüfen, bestätigt auszuführen und nachzukontrollieren. - automatisch bereitgestellt: MUA read-only plus MUA-Verwaltung; - zwei read-only-Aufrufe für Update-Status und Containerbestand; - genau ein gebündelter Aufruf für fünf Kandidaten; - alle fünf als `already-current` erkannt; - null Neuerstellungen und null Container-/Image-ID-Änderungen; - AirConnect blieb laufend; Virtual-DSM, AzuraCast, WindowsXP und Windows11 blieben gestoppt; - `all_verified: true`. Der vorherige Ablauf benötigte mehrere Benutzernachrichten und vier bis fünf einzelne Update-Aufrufe. Dieser Pfad ist ersetzt. ## Recovery-Prüfung 1. MUA-Health muss r019 oder neuer melden. 2. Open WebUI muss den Auto Tool Selector 3.3.0 oder neuer enthalten. 3. „Gibt es Docker-Updates auf Unraid? Nur prüfen“ darf nur MUA read-only bereitstellen. 4. Ein ausdrücklich schreibender synthetischer Auftrag muss beide MUA-Zugänge bereitstellen und das Batch-Werkzeug wählen. 5. Ein Wiederholungstest mit aktuellem Image darf keine Neuerstellung auslösen.