# Athena / MikeAI – kurze Plattformübersicht Stand: 23. August 2026. Diese Datei erklärt die Plattform in kurzer Form. Für operative Änderungen gilt zusätzlich `QWEN_OPERATOR_CONTEXT.md`. ## Zweck Athena ist ein selbst betriebener, datenschutzorientierter KI-Host. Er steht physisch an einem entfernten Standort ohne KVM und wird ausschließlich remote administriert. Open WebUI ist die Benutzeroberfläche. Ein eigener Profile Router stellt eine OpenAI-kompatible API bereit und schaltet zwischen mehreren reproduzierbaren llama.cpp-Profilen um. Fachwerkzeuge laufen als getrennte MCP- Container; Zugangsdaten gelangen weder in llama.cpp noch in Modellprompts. ## Hardware - Debian 13 `trixie`, Kernel 6.12 - AMD Ryzen 5 5600, 6 Kerne / 12 Threads - 48 GiB DDR4-RAM - RTX 5080 mit 16 GiB VRAM - RTX 3060 mit 12 GiB VRAM - System-SSD und getrennte `/data`-SSD, jeweils ungefähr 1 TB - keine RX 470 mehr im System GPU-Indizes auf dem Host sind nicht stabil genug für Konfigurationen. Wo eine eindeutige Karte benötigt wird, werden GPU-UUIDs verwendet. Innerhalb eines Containers kann `CUDA0` aufgrund von `NVIDIA_VISIBLE_DEVICES` eine andere Karte bezeichnen als Index 0 von `nvidia-smi` auf dem Host. ## Hauptfluss ```text Browser / API-Client | | WireGuard, ausschließlich VPN v Open WebUI ---> Profile Router ---> Profile Controller ---> genau ein llama.cpp-Profil | | | +-- Vision direkt über Qwen + mmproj | +-- FLUX-Hotswap für Bildgenerierung | +-- Whisper für Speech-to-Text | +-- TTS-Gateway -> XTTS-v2 -> Piper-Fallback | +-- internes MCP-Netz +-- Web +-- GitHub Repository read-only +-- Home Assistant +-- Sonarr/Radarr +-- Navidrome +-- Unraid ``` Open WebUI und Router veröffentlichen keinen normalen Host-Port. Der WireGuard-Gateway-Container stellt nur die vorgesehenen VPN-Endpunkte bereit. Anwendungscontainer erreichen Heimnetz und Internet fail-closed über WireGuard; ein Tunneldefekt darf nicht auf das Universitätsgateway zurückfallen. SSH auf dem Debian-Host ist davon getrennt. ## Inferenzprofile | Profil | Kontext | Modell/Verteilung | Zweck | |---|---:|---|---| | Fast | 76.800 | IQ4-MIX, Text auf RTX 5080 | schnell; Visionprojektor auf RTX 3060 | | Medium | 160.000 | IQ4_XS Pure, 90:10 | Standardprofil; Vision; MTP3 | | Large | 192.000 | IQ4_XS Pure, 86:14 | große Agentensitzungen; Vision | | Ultra | 262.144 | IQ4_XS Pure, 80:20 | maximaler Textkontext, keine Vision | | Uncensored | 80.000 | Abliterated Q4_K_M, 90:10 | weniger Verweigerungen; Rechte unverändert | | Experimental | variabel | isoliert | Tests, niemals automatisch Produktion | Es darf immer nur ein Textprofil aktiv sein. Medium ist der verbindliche Standard. Ein „unkonditionierteres“ Modell hebt niemals Werkzeugrechte, Bestätigungspflichten oder Netzwerkgrenzen auf. ## MCP-Prinzip Ein Container entspricht einem Fachbereich und einer Vertrauensgrenze. Große Allzweck-MCPs, ein allgemeiner Root-Shell-MCP und pauschale Werkzeugfreigaben sind ausdrücklich nicht Teil der Architektur. Standard ist read-only; jede Schreibaktion benötigt eine konkrete Vorschau, eine daran gebundene Freigabe und eine anschließende Verifikation. Der offizielle GitHub-MCP bietet nur vier Werkzeuge: - Repository suchen - Repositorybaum lesen - Dateiinhalt lesen - Code suchen Andere GitHub-Werkzeuge sowie Schreibzugriffe sind serverseitig deaktiviert. ## Verbindliche Quellen 1. aktuell mit einem zuständigen Werkzeug gemessener Laufzeitzustand 2. `CURRENT_REFERENCE.md` und `STANDARD_PROFILE_MATRIX.md` 3. Compose-, Installer- und Konfigurationsdateien im Repository 4. Architektur-, Sicherheits- und Betriebsdokumentation 5. frühere Chatangaben nur als Hinweis, niemals als aktueller Nachweis Widersprechen Laufzeit und Dokumentation einander, wird nichts vorschnell geändert. Die Abweichung wird benannt und zuerst geklärt. ## Unverhandelbare Sicherheitsregeln - Keine Secrets, Tokens, privaten Schlüssel, Chats oder Promptinhalte auslesen oder ausgeben, sofern das nicht ausdrücklich und eng begrenzt verlangt wurde. - Kein Shutdown, Reboot, Netzwerk-, SSH-, Firewall-, WireGuard-, Kernel- oder Bootloader-Eingriff ohne ausdrückliche Freigabe und belastbaren Rückweg. - Keine Änderung direkt im Livecontainer als dauerhafte Lösung. - Zuerst Bestand prüfen, dann versionierte Quelle ändern, testen, deployen, verifizieren, dokumentieren und sichern. - Bestehende fremde Änderungen und Dirty Worktrees erhalten. - Niemals behaupten, etwas geprüft oder ausgeführt zu haben, wenn kein zuständiges Werkzeug erfolgreich war. ## Wichtige Pfade ```text /opt/mike-ai/stack installierte versionierte Plattformquelle /data/models produktive Modelle; für Inferenz read-only eingehängt /etc/mike-ai root-only Secrets und Standortkonfiguration /data persistente Daten- und Recovery-SSD /var/lib/docker/volumes Docker-Volumes, darunter OpenWebUI-Daten ``` Secrets unter `/etc/mike-ai` werden ausschließlich verschlüsselt gesichert und gehören nie in Git, ein Wissensdokument oder einen Modellkontext.