# DFlash2 auf Athena: Ein-Slot-Vergleich 20.09.2026, im Anschluss an den gescheiterten Zwei-Slot-Kurztest. **Ein Slot mit Draft auf der RTX 3060 funktioniert im Kurztest. Ein klarer Geschwindigkeitsvorteil gegenüber der gespeicherten MTP-Referenz ist nicht sichtbar. Kein produktiver Wechsel.** ## Gewünschte Reihenfolge und Ergebnis | Priorität | Konfiguration | Ergebnis | |---|---|---| | 1 | Ein Slot, Qwen 80:20, Draft auf 5080 | Initialisierung scheitert an Gerätezuordnung der geteilten Ausgabematrix | | 2 | Ein Slot, Qwen 80:20, Draft auf 3060 | Laden, Deutsch, Code und kurze Prefill-/Recall-Probe bestanden | | 3 | Ein Slot, mehr Qwen auf 3060 (70:30), Draft auf 5080 | Nicht ausgeführt: nur als Rückfall bei Fehlschlag von Priorität 2 vorgesehen | Beim ersten Ein-Slot-Lauf scheitert die Laufzeit mit `pre-allocated tensor (output.weight) in a buffer (CUDA1) that cannot run the operation (NONE)`. Der Draft ist auf CUDA0 begrenzt, während die verwendete Ausgabematrix auf CUDA1 liegt. Anders als beim ursprünglichen Zwei-Slot-Versuch ist dies kein gemeldeter CUDA-Malloc-Fehler. Der Testprozess brach ab, der Host blieb erreichbar. ## Durchsatz | Messung | DFlash2, ein Slot, 160K Kontext | Gespeicherte Pure/MTP-Zwei-GPU-Referenz | |---|---:|---:| | Deutsche Erklärung, Ausgabe | 37,8 tok/s | 57,3 tok/s | | Python-Code, Ausgabe | 75,5 tok/s | 73,4 tok/s | | Prefill, 4.196 Eingabetokens | 1.437,6 tok/s | kein gleicher 4K-Messpunkt dieses Referenzprofils | | Ausgabe nach dieser 4K-Eingabe | 41,1 tok/s | kein gleicher 4K-Messpunkt dieses Referenzprofils | | Recall der drei eingebauten Fakten | 3/3 | — | Die Referenz verwendet dasselbe Pure-Modell, 80:20-Layer-Split und Microbatch 128, aber **262.144 statt 160.000 Kontext, MTP2 statt DFlash2**. Das sind Vergleiche vollständiger Konfigurationen, keine isolierten DFlash-Beschleunigungsfaktoren. Es wurde kein neuer Qwen-Referenzlauf durchgeführt. Deutsch erzeugte 768 Tokens in 20,29 Sekunden, Code endete nach 671 Tokens in 8,87 Sekunden; die Referenz erzeugte in beiden Aufgaben 768 Tokens. Gleiche Eingaben und Seeds bedeuten bei unterschiedlicher spekulativer Verarbeitung keine identischen Ausgaben. Ein Durchlauf je Aufgabe; geringe Unterschiede wie die rund 3 % beim Code sind kein belastbarer allgemeiner Geschwindigkeitsgewinn. DFlash-Draft-Akzeptanz: Deutsch 417/2444 = 17,1 %, Code 517/1071 = 48,3 %, kurze Recall-Aufgabe 300/1460 = 20,5 %. Das sind angenommene Draft-Tokens, keine Qualitätswerte; der Zusatzaufwand lohnt bei geringer Annahme weniger. ## Speicher und Kontext Getestet: Pure IQ4_XS, bestehendes llama.cpp-Image b29c606, Q4_K_M-DFlash2, 160.000 Kontext, ein Slot, q4_0-K/V für Hauptmodell und Draft, Microbatch 128, Batch 2048, Draft-Länge 7. Text ohne Vision-Projektor, TTS auf 3060 resident. | GPU | Belegung nach Laden | Höchste gesampelte Belegung | Freier Speicher am gemessenen Peak | |---|---:|---:|---:| | RTX 5080 | 14.632 MiB | 14.660 MiB | 1.643 MiB | | RTX 3060, inklusive TTS | 10.320 MiB | 10.378 MiB | 1.910 MiB | Die Konfiguration mit 160K Kontext wurde geladen. **Die tatsächlich größte Testeingabe hatte 4.196 Tokens.** Damit ist weder ein voller 160K-Langkontexttest noch die Stabilität bei Vision oder paralleler Last erbracht. Die gemessenen Reserven rechtfertigen keine automatische Hochrechnung einer maximalen Kapazität. ## Antwortqualität Alle drei synthetischen Fakten wurden gefunden. Das Codebeispiel besteht den geprüften Fehlerpfad „erste Aufgabe scheitert, spätere gelingt“. Wenn alle Aufgaben scheitern, erzeugt es jedoch einen **NameError**, weil `builtins` ohne Import verwendet wird. Die manuell geprüfte Antwort und der reproduzierbare Teiltest sind archiviert. Die Deutschantwort enthält sprachliche und sachliche Unschärfen; die Ausgabe endet am festgelegten Tokenlimit. Diese kleinen Durchsatzaufgaben erlauben keine Freigabe als qualitativ gleichwertig und belegen auch keinen durch DFlash verursachten Intelligenzverlust. Eine allgemeine Qualitätsbewertung oder deterministische Äquivalenzprüfung wurde in diesem kurzen Versuch nicht durchgeführt. ## Abschluss Das bisherige Medium-Profil mit seinen ursprünglichen zwei Slots wurde nach jedem Versuch wiederhergestellt; die Ein-Slot-Änderung war nur im isolierten Testcontainer aktiv. Medium, Router, Controller, Gateway und TTS gesund, Router readiness und minimale Modellantwort geprüft. Keine Xid-, OOM-Kill-, Kernel-Panic- oder GPU-fallen-off-Meldungen im geprüften Kerneljournal. Keine Treiber-, Kernel- oder Netzwerkänderungen, kein Neustart des Hosts. Ein aktiver Produktionsrequest verzögerte beide Teststarts; der zweite musste auf die Verarbeitung einer langen Eingabe warten. Keine laufende Anfrage wurde absichtlich abgebrochen. Der gespeicherte Supervisor wartet künftig zusätzlich auf gesunde Router-/Controller-Checks, bevor er die Wiederherstellung meldet. **Empfehlung:** DFlash2 ist in dieser Ein-Slot-Anordnung technisch nutzbar, aber nach diesem Kurztest kein überzeugender Ersatz für das vorhandene MTP. Weitere Arbeit wäre gezieltes Draft-/Platzierungs-Tuning mit anschließender Qualitäts- und Langkontextprüfung, keine produktive Aktivierung des jetzigen Falls. Konfigurationen, Rohantworten, Serverlogs, GPU-Samples und Prüfbelege: `experiments/dflash2-medium-20260920/` im Repository, entsprechend `/data/benchmarks/dflash2-medium-20260920/` auf Athena.