# Saubere Installation Diese Anleitung beschreibt den Neuaufbau. Sie löscht oder migriert keine Daten automatisch. ## 1. Voraussetzungen - Debian 13 oder kompatibles Linux - NVIDIA-Treiber und funktionierendes `nvidia-smi` - Build-Werkzeuge, CMake, Git und CUDA Toolkit - Python 3.13 für Router/FLUX und Python 3.11 für XTTS - Docker plus Compose für Websuche - ausreichend freier Speicher; mindestens 15 Prozent auf `/` ## 2. Benutzer und Verzeichnisse Für produktive Dienste sollen eigene Systembenutzer verwendet werden. Der Router benötigt kontrollierte Berechtigung zum Neustart des llama.cpp-Dienstes; er sollte nicht dauerhaft als root laufen. ```text /opt/mike-ai/models /opt/mike-ai/ai-profile-router /etc/mike-ai ``` Geheimnisse werden mit Modus `0600` unter `/etc/mike-ai` abgelegt. ## 3. llama.cpp bauen `platform/llama/build-llama-cpp.sh` checkt exakt den in `platform/llama/LLAMA_CPP_COMMIT` hinterlegten Commit aus. Vor einem Upgrade: 1. neuen Commit in einem separaten Build testen, 2. Standardbenchmark ausführen, 3. MCP-Grammatik und Tool Calls prüfen, 4. Commitdatei erst danach aktualisieren. ## 4. Modelle bereitstellen Modelldateien werden nicht in Git gespeichert. Die erwarteten Rollen und Zielpfade stehen in `platform/models/manifest.example.yaml`. Für die lokale Installation wird daraus eine nicht eingecheckte `manifest.local.yaml` mit SHA256-Prüfsummen erstellt. ## 5. llama.cpp-Dienst und Profile Die Dateien aus `platform/systemd` und `platform/profiles` installieren. Danach: ```text llama-profile fast ``` Der Befehl muss Port 8080 erst freigeben, wenn Modell und Kontext korrekt sind. ## 6. MCP-Konfiguration `platform/mcp/mcp-servers.example.json` nach `/etc/mike-ai/mcp-servers.json` kopieren und nur benötigte Server aktivieren. Zugangsdaten werden ausschließlich über lokale Environment-Dateien oder einen Secret Broker referenziert. ## 7. Router installieren Das bestehende `deploy/install.sh` installiert Router, Vision/Bild-Worker, Whisper und XTTS. Vor produktiver Verwendung müssen Modellpfade in der systemd-Datei gegen das lokale Manifest geprüft werden. ## 8. Websuche TinySearch und SearXNG bleiben als einziges Docker-Teilsystem isoliert. Die Suchdienste sollen nur an localhost gebunden werden; nur der Web-MCP greift darauf zu. ## 9. Verifikation `platform/checks/verify-platform.sh` kontrolliert: - freien Plattenplatz, - GPU und VRAM, - aktive Dienste, - Ports, - Routermodelle und aktives Profil, - llama.cpp-Health, - unerwartete RX- und Benchmark-Dienste. Erst nach erfolgreicher Prüfung werden Clients auf Port 8081 umgestellt.